MPU-Beratung Neu

Punkte

Sie haben mehr als 8 Punkte (bzw. nach alter Verordnung und dessen Punktesystem 18 Punkte) beim Verkehrszentralregister in Flensburg oder besonders schwerwiegende Verkehrsverstöße.

Ihre Fragestellung bei der MPU ist also: Ist zu erwarten, dass der Untersuchte auch zukünftig erheblich gegen verkehrsrechtliche Bestimmungen verstoßen wird?

Sie fahren viel Auto und ab und an zu schnell? Geht ja gar nicht anders bei dem Job. Das kommt ja von selbst bei 100.000 km im Jahr. Warum sollte oder muss man was ändern? Was kann man in Ihrem speziellen Fall machen? Diese, ähnliche und weitere Fragestellungen bearbeiten wir in den Gesprächen.

Führerscheinentzug wegen zu vieler Punkte kann viele Gründe haben

In diesen Fällen geht es meist um eine Häufung von Verstößen gegen verkehrsrechtliche Vorschriften oder Straftaten, die zu Punkten  (Eintragungen im Verkehrszentralregister Flensburg) und einem Führerscheinentzug geführt haben:

  • Geschwindigkeitsüberschreitungen
  • Zu geringer Abstand
  • Rotlicht missachtet
  • Unerlaubtes Telefonieren während der Fahrt
  • Überholen im Überholverbot
  • Vorfahrtsverletzungen
  • Mangelnde Sicherung der Ladung
  • Überladen von Fahrzeugen
  • Fahrt unter Alkoholeinfluss (unter 1,6 Promille)
  • Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort („Fahrerflucht“)
  • Fahren ohne Fahrerlaubnis
  • “Frisieren“ oder andere nicht erlaubte technische Veränderungen am Fahrzeug
  • Frist für TÜV/ASU erheblich überschritten
  • Nötigung oder aggressives (Fahr-)Verhalten
  • Schlechte Reifen oder andere technische Mängel am Fahrzeug
  • Straftaten, die auf ein möglicherweise erhöhtes Aggressionspotential hinweisen

Sie erhalten Ihre Fahrerlaubnis nach Ablauf der gerichtlichen Sperrzeit nicht automatisch wieder! 

Die Führerscheinstelle macht die Wiedererteilung Ihrer Fahrerlaubnis von einem positiven MPU-Gutachten einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung abhängig.

Die Gutachter müssen klären, was sich seit dem Führerscheinentzug konkret verändert hat und sie müssen sie dem Gutachter positive Veränderungen glaubhaft darlegen.

Für Sie ist wichtig zu wissen: Nach dem Führerscheinentzug ist es die Aufgabe der MPU-Gutachter, für die Behörde eine Prognose darüber abzugeben, ob Sie zukünftig erneut mit ähnlichen Verkehrsverstößen auffallen werden. Deshalb werden Sie vor allem im verkehrspsychologischen Untersuchungsgespräch mit einer Vielzahl von Fragen konfrontiert, mit denen der Gutachter zu klären versucht,

  • ob eine intensive selbstkritische Auseinandersetzung mit den persönlichen Ursachen für die Verkehrsverstöße und den Führerscheinentzug stattgefunden hat,
  • zu welchen positiven Veränderungen es während des Führerscheinentzugs in Ihren Einstellungen und in Ihrem Verhalten gekommen ist und
  • ob diese Veränderungen seit Ihrem Führerscheinentzug nun stabil und gefestigt sind.

Für die sogenannten „Punktetäter“ ist die Teilnahme an einer verkehrspsychologischen MPU-Beratung oft die einzige Chance, ein positives MPU-Gutachten zu bekommen. 

Leider gelingt es vielen von einem Führerscheinentzug Betroffenen im ersten Anlauf nicht, in der MPU zu überzeugen. Die Folge ist, dass die MPU-Gutachter dann von einem erhöhten Wiederholungsrisiko ausgehen und zu einem negativen Ergebnis kommen – der Führerscheinentzug besteht fort. In diesem Fall ist nach einigen Monaten Wartezeit eine weitere MPU erforderlich – mit entsprechenden Mehrkosten, Zeitverlust und meist erheblichen beruflichen und persönlichen Belastungen.

Warum so viele bei der (Punkte-)MPU scheitern

Für sogenannte „Punktetäter“ (Mehrfachtäter) ist es ohne Nachweis einer  verkehrspsychologischen MPU-Beratung oft besonders schwer, bereits im ersten Anlauf ein positives MPU-Gutachten zu bekommen. Ein Grund dafür ist, dass die MPU-Gutachter bei wiederholten Verstößen davon ausgehen, dass die Person durch die früheren Strafen (Bußgelder, Fahrverbote) und behördlichen Mitteilungen über den Punktestand bereits mehrfach Hinweise bekommen hat, dass sie im Verkehr etwas falsch macht und ein Führerscheinentzug droht. Da es aber trotzdem immer wieder zu Verstößen gekommen ist, wird dies oft als Zeichen von mangelnder Beeindruckbarkeit oder Belehrbarkeit gewertet.

Ein anderer Grund für das Scheitern in der MPU sind erfahrungsgemäß gravierende Informationsdefizite über Ablauf und Inhalte der Untersuchung. Wer nicht weiß, was von ihm  in einer MPU erwartet wird, steht orientierungslos „im Nebel“ und antwortet „ins Blaue“.

Worauf es ankommt:

Gehen Sie Ihr Führerschein- bzw. MPU-Problem frühzeitig und systematisch an. Machen Sie das Richtige zum richtigen Zeitpunkt. Wenn Sie dabei fachliche Hilfe wünschen, nehmen Sie unverbindlich Kontakt mit uns auf. Wir beraten auch abends und samstags.

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